Auf Entdeckungstour rund um Antigua und Barbuda

IT

März 3, 2020

Roberto und Melania arbeiten als italienische Fremdenführer auf Antigua. Sie haben die Antigua +39 Tour: geschaffen: ein Service, der italienischen Touristen den Archipel mit all seinen Wundern und Aktivitäten erschließt.

Botschafter Dario Item hat Roberto und Melania eine Reihe Fragen gestellt, um den Archipel und sein Angebot vorzustellen.

Roberto, Melania: Welche Strände würdet Ihr auf Antigua und Barbuda empfehlen?

Lasst uns mit einer magischen Zahl beginnen: 365, die Anzahl der Strände auf der Insel, oder so sagt man zumindest. Wir haben sie nie gezählt, aber wenn man Green Island, Long Island, Bird Island und Barbuda hinzuzählt, könnte die Zahl durchaus stimmen.

Natürlich hat man die Qual der Wahl. Und irgendwann muss man sich entscheiden.

Also man könnte mit Half Moon Bay anfangen..

Dieser in einem Nationalpark gelegene Strand ist wie ein Halbmond geformt und über einen Kilometer lang. Dort gibt es verschiedene Bereiche: In der Mitte der Bucht stößt man auf wunderschöne Wellen, die zum Surfen bestens geeignet sind. Weiter links nehmen die Wellen ab, und ca. 30 Meter vom Strand befindet sich das Korallenriff zum Schnorcheln..

Noch weiter links befindet sich ein Bereich, wo sich das Meer zu einem natürlichen Swimming Pool formt: ohne Wellen und ohne Wind, kristallklares Wasser. Ab dort hebt sich eine sedimentierte Felsklippe empor, wo Lehm gewonnen wird, der auch zur Behandlung von Haut geeignet ist.

Ein anderer Strand, den man unbedingt besuchen sollte, ist der naturgeschützte Ffryes Beach. Hier findet man große, von der Sonne und vom Meersalz gebleichte Tamarindenstämme, die an den Strand getrieben sind. Mittags bietet das Meerwasser ein Schauspiel verschiedenster Blautöne.

Wegen ihrer Abgelegenheit und Unberührtheit sollte auch die Bucht Rendez-vous Bay erwähnt werden. Der Strand kann nur zu Fuß oder per Fahrrad erreicht werden (oder mit einem sehr geländegängigen Fahrzeug, obwohl wir den Weg zu Fuß empfehlen). Die Bucht befindet sich im Südwesten der Insel Antigua.

Im Osten liegt Long Bay Beach, berühmt wegen seines weißen Sandes. Hier kann man die Augen ohne Sonnenbrille kaum öffnen.

Zu den bekanntesten und beliebtesten zählt Jolly Beach. wegen seiner Lage und seines Service-Angebots. Der Strand ist ausgesprochen breit und über einen Kilometer lang. Auch hier ist der Sand besonders weiß.

Dario Item Posts Discovering (2)

Wir haben nur fünf erwähnt, aber es gibt jede Menge herrlicher Strände an versteckten, weniger bekannten oder selten besuchten Ecken. Jeder raubt einem mit seinem ganz eigenen Zauber den Atem.

Was Barbuda, betrifft, kann man einfach sagen, dass es ein echtes Paradies ist. Hier sagt man gerne augenzwinkernd: Wenn es das Paradies gibt, dann hat es garantiert einen Strand auf Barbuda.

Die Insel hat eine Fläche von 160 km² (etwa doppelt so groß wie Formentera) und unterscheidet sich stark von Antigua – vor allem nach Irma, dem Orkan, der mehr Tiere als Menschen auf der Insel zurückgelassen hat.

Auf Barbuda gibt es auch zahlreiche Strände. Zum Beispiel Low Bay, auch bekannt unter Eleven Miles. Dann gibt es Pink Sand Beach: ein rosafarbenes Wunder (aufgrund winziger rosa Muschelschalen). Es handelt sich um einen zwanzig Kilometer langen Sandstrand, wo menschliche Fußabdrücke sehr selten zu finden sind.

Dario Item Gallery Barbuda Pink Sand Beach (9)

Richtung Südwesten findet man den Strand, der beach dedicated to Lady Diana, ist, der Ort, an dem sich die Prinzessin Mitte der 90er Jahre mit Vorliebe aufhielt: ein typischer Karibikstrand, so wie man ihn sich gerne in seiner Phantasie ausmalt und der sich über sieben Kilometer erstreckt.

Was empehlt ihr normalerweise an Ausflügen?

Wir kennen die Gegend sehr gut und organisieren Ausflüge aller Art: Natur, Strände, Meer und Geschichte.

Normalerweise organisieren wir Tagesausflüge. Wir fahren morgens los und durchqueren Antigua von West nach Ost.

Wir kommen an den Stränden von beaches of Darkwood, Keyonna, Turner und Carlise Bay, vorbei, fahren durch den Regenwald, von Antigua bis Seatons, wo man mit Riesenrochen schwimmen kann. Dort steigen wir meistens in ein kleines Boot und fahren bis 4 Kilometer vor die Küste, wo wir das Barsh-Korallenriff. erreichen. Es hält den Korallensand zurück, wodurch sich mitten im Meer ein natürliches Pool bildet, wo das Wasser maximal 1,5 Meter tief ist.

Dario Item Posts Discovering (1)

Die Riesenrochen leben frei. Sie nähern sich, wenn sie das Geräusch eines Motors hören. Ihre Spannweite beträgt rund zwei Meter. Normalerweise legen wir an einer schwimmenden Plattform an und steigen ins Wasser ab, um sie in unsere Arme zu nehmen, zu füttern und ein bisschen mit ihnen zu spielen. Es sind ruhige, intelligente Tiere, die an Menschen gewöhnt sind.

An der gleichen Stelle kann man auch schnorcheln und tropische Korallen und Fische entdecken..

Das ganze dauert etwa anderthalb Stunden. Wir bringen Wasser, T-Shirts und Sonnencreme mit.

Nach der Rückkehr zur Insel gibt es immer die Möglichkeit zu einem Drink und zum Duschen.

Der Tag geht weiter zu Long Beach Bay, einem der berühmtesten Strände.

Danach fahren wir weiter zu Devil’s Bridge, ein spektakulärer, von den Wellen erschaffener natürlicher Bogen, dem eine tragische Legende anhaftet: Sklaven sollen von dort aus Massenselbstmord begangen haben.

Dario Item Gallery Antigua Devils Bridge (1)

Der Ausflug geht weiter nach Half Moon Bay. Dort gibt es Mittagessen unter einer Palme mit Blick aufs Meer. Wir kümmern uns um alles: Häppchen,Vorspeisen und tropisches Obst.

Nach dem Mittagessen erleben wir den Strand, und wie gesagt, man kann seinen Körper auch mit Lehm einschmieren, der auf der felsigen Seite vorhanden ist.

Der Tag endet in Shirley Heights, im Nationalpark am Aussichtspunkt, wo man den Sonnenuntergang und die wuderschöne Aussicht auf English Harbour, den historischen Hafen der britischen Flotte,, genießen kann.

Für sportlich Geneigtere organisieren wir stattdessen einen Ausflug per e-bike um entlang der Küste zu radeln und das Land und seine Leute kennenzulernen.

Wir fahren normalerweise von Jolly Harbour los und sorgen für die gesamte Ausrüstung und Kleidung. Wir wählen Routen für weniger Erfahrene oder Anspruchsvollere und zeigen die authentischsten Seiten von Antigua.

Auf einer Karibikinsel darf der Tag auf einem Segelboot nicht fehlen. Wir können von from Carlise Bay nach Deep Bay, segeln, mit Zwischenstopps zum Schwimmen. Die Segeltouren sind ruhig und für weniger segelerfahrene Personen nie zu anspruchsvoll. 

Das wahre Wesen Antiguas, abseits der üblichen Touristenpfade?

Eine Erkundungstour in den Regenwald lohnt sich. Dort kann man Rastafarians begegnen, ganz außerhalb des touristischen Kontextes. Man kann sehen, wie sie in einem symbiotischen Verhältnis zur Natur leben, wo es nur das Notwendigste gibt.

Diese Menschen können Ihnen beibringen, sich selbst mit Pflanzen gesund zu halten, welche Nahrungsmittel die Erde bietet, wie man jede Pflanze erkennt: von unbekannten Bananenbaumsorten bis hin zum Thuja, auch „Lebensbaum“ genannt, Ananaspflanzen, Kakaobäume und so weiter.

Und das Nachtleben auf Antigua?

Also, auf keinen Fall zu verpassen ist der Sonnenuntergang auf den Shirley Heights.

Dario Item Gallery Antigua Shirley Heights (1)

Dann gibt es die Steel Band, mit den süßesten und klassischsten Rhythmen der Karibik: Livebands spielen Reggae und Calypso bis ca. 22.30 Uhr.

Ein authentisches Lokal, das wir gerne an Sonntagabenden aufsuchen, ist das Road House. Es bietet Livemusik und die Gelegenheit zum Tanzen, ohne Altersbeschränkung.

Im Winter ist es rund um die Yachthäfen von English Harbour und Falmouth Harbour, am lebendigsten. Dort gibt es eine breite Auswahl an Lokalen, um den Abend zu verbringen.

Gibt es zu Antigua und Barbuda eine Geschichte, Legende oder Kuriosität?

Auf Antigua gibt es viele “Wollbäume“.

Dieser Baum war den Maya heilig und trägt für die Menschen der Karibik eine große spirituelle Bedeutung.

Der Wollbaum oder “Kapokbaum” ist bei Spaziertouren auf der Insel unübersehbar.

Entlang der Straße Fig Tree Drive und im Regenwald bei Wallings kann man seinen riesigen Stamm und seine weit ausladenden Äste mit flachen Blättern bewundern.

Je nach Saison geht man dann zwischen Dezember und Februar in einer weißlichen, baumwollartigen Wolke umher. Die rosa Blüten blühen noch bevor die Blätter entstehen. Dann erscheinen Früchte mit einer länglichen, elliptischen Form, die sich öffnen und die Wolle preisgeben, in der die Samen gebettet sind. Die Samen rieseln vom Baum, während das „Kapok“ von der Fruchthülse gewonnen wird, um dann gewöhnlich als Füllmaterial für Sofas, Matratzen und Schwimmwesten verwendet zu werden.

Außerdem interessant sind die Riesenkanus von denen Christoph Kolumbus so beeindruckt war, als er hier ankam. Einige boten Platz für einhundert Personen.

Diese Kanus wurden durch Aushöhlen von Kapokbaumstämmen hergestellt. Der Wahl des jeweiligen Baumes gingen besondere Zeremonien voraus, um die Geister des Baumes um Erlaubnis zu bitten.

Die spirituellen Eigenschaften, die dem Kapokbaum zugeschrieben werden, werden bis heute unter den Einheimischen lebendig gehalten und gelebt. In manchen karibischen Staaten erhält der Baum den Namen „der Baumgott“, in anderen „der Teufelsbaum“.

Es gibt viele Geschichten und Legenden zu diesem Baum, und viele glauben nach wie vor, dass er eine Seele besitzt, einen innewohnenden Geist. Auch heute erzählen viele Menschen Geschichten und Erlebnisse im Zusammenhang mit ihren hauseigenen Kapokbäumen.

Was immer man als Besucher davon halten mag, man sollte immer Respekt bezeugen, wenn man einem dieser Riesen begegnet. Man sollte ihm ein Kompliment zuflüstern oder ein paar Tropfen Wasser schenken: Wer weiß, ob dadurch nicht doch die Geister besänftigt werden, die in ihm heimisch sind?

Was für Shopping-Gelegenheiten schlagen Sie auf Antigua vor?

Es lohnt sich auf jeden Fall, in die Farben und Atmosphäre des örtlichen Kunsthandwerks, einzutauchen. Es gibt alle möglichen Stände und Läden.

In der Hauptstadt Saint John’s, ist das Viertel mit den beiden Duty-Free Shopping-Bereichen (Heritage Quay und Redcliff Quay) am charakteristischsten.

Dario Item Gallery Antigua St Johns (3)

Hier finden Sie Stände und Handwerksboutiken aller Art. Man sollte auch unbedingt den Kunsthandwerksmarkt am Ende von Market Street, hinter dem Obstmarkt besuchen: Naturseifen, Körbe, Lederartikel, fast alles auf Antigua gefertigt.

Wenn Sie die Umgebung erkunden, stoßen Sie auf Geschäfte von libanesischen und syrischen Händlern, wo Schuhe, Stoffe und Kleidung angeboten werden.

Wer lieber duty-free shoppen geht, kann zwei Punkte ansteuern.

Der erste ist Heritage Quay. ein lebendiger Einkaufskomplex mit zahllosen Juwelierläden, Glasmachern, Fotofachhändlern, Optikern und Läden, die Strand- und Sportartikel verkaufen.

Der zweite ist Redcliff Quay. und befindet sich zwischen dem unteren Teil von Redcliff Street und Saint John’s Bay.

Hier können Sie durch Kleiderläden, Batikwaren und Souvenirartikel aller Art bummeln.

Das Viertel bietet auch Kunstgalerien, Eisdielen, Bars und Restaurants..

Vergessen Sie auch nicht die Stände auf Fig Tree Drive, wo Sie Konfitüren und andere lokale Erzeugnisse direkt vom Erzeuger kaufen können.

Der English Harbour-Rum, eines der beliebtesten Souvenirs von Antigua, darf in keinem Reisekoffer fehlen. Der Rum wird auf Basis von Melasse in der “Antigua Distillery” einem Familienbetrieb in der Hauptstadt Saint John’s, hergestellt..

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